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SCHIMMELPILZGUTACHTER DIPL. ING. SCHMALFUß
unabhängiger Gutachter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden
Zertifzierungsurkunde Bauvorlageberechtigt Nr.10966/95
BERATENDER INGENIEUR in der Ingenieurkammer Brandenburg
Berlin (030) 21800 267 • Potsdam (033208) 23780
Handy 0171- 4213111 Fax 03212-1025343
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SCHIMMELPILZGUTACHTEN
BERLIN & BRANDENBURG & POTSDAM

 
 

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Schimmelpilze • Feuchte Keller • Baugutachten • Schimmel • Baufeuchte • Baubiologie
 
     
 

 

Gutachten über Schimmelpilz, Bauwerksabdichtungen, Feuchte, Schimmelpilze

Woran erkennt der Laie einen SCHIMMELPILZGUTACHTER?
1. Dieser Gutachter für Schimmelpilz sollte mindestens ein Bauingenieur sein
2. seine Zusatzqualifikation als BERATENDER INGENIEUR erbracht haben.
3. Zusatzausbildungen über Schimmelpilzgutachten als Sachverständiger für Schäden an Gebäuden
4. Vorlesungen über Schimmelpilz & Gutachten bei den Biologen besucht haben
5. mindestens 5 Jahre als Bauleiter im Hochbau gearbeitet haben, bevor er Gutachten über Schimmel schreibt
6. schon selbst mehrfach in Schimmelwohnungen gewohnt haben
7. schon selber Ärger über Schimmelpilz mit seinem Vermieter gehabt haben
8. Keine Reklamationen bei Schimmelgutachten haben.
Diese Kriterien sind bei mir erfüllt.

Tipp zum Gutachten über Schimmelpilz:
Alle Jahre wieder hat die Schimmelsaison Hochkonjunktur im Winter. Bei mir als Gutachter für Schimmelpilze in Berlin und Brandenburg steht das Telefon nicht still zu dieser Zeit. In der Woche vor Weihnachten kam es zu Temperaturen unter -5 ° C. Bedingt durch den feuchten Sommer und den feuchten Herbst waren die Außenwände noch feucht. Durch die starke und lange Absenkung der Temperaturen unter -5 ° wurden auch die Außenwände schnell kalt.

Schon beginnt wieder der Streit ums Heizen und Lüften. Die Vermieter stehen meist auf dem Standpunkt, dass sie schlechte Mieter haben und diese an den Heizkosten und am Lüften sparen. Sicherlich beeinflusst das Heizen und Lüften die Schimmelfreudigkeit der Wohnungen. Ich fordere aber hiermit jeden selbst einmal auf, seine Wohnung eine Woche lang nicht zu heizen und zu lüften und zu kontrollieren, ob wirklich Schimmel entstanden ist. Bei mir im Selbstversuch war das nicht so.

Die Bestätigung liefert schon ein einfacher Vergleich in Richtung Bauphysik. Hier steigen jedoch die meisten schon aus. Ein kurzes Beispiel sei angeführt: die normalerweise 21 ° warme Raumluft enthält ungefähr 21 gr. Wasserdampf pro Kubikmeter. Die kalte Luft draußen enthält nur etwa 2 gr. Wasserdampf pro Kubikmeter bei 0 ° C. Nun versuchen sich natürlich die hohe Luftfeuchtigkeit nach draußen auszugleichen. D. h. der hohe Wasserdampfdruck kriecht durch alle undichten Poren und durchfeuchtet die Wände. Er findet die Löcher meist in den Fensterfugen zur Wand. Die Folge ist die verschimmelte Laibung.

Heizt man jedoch nicht, so sinken die Temperaturen in den Zimmern ungefähr auf 12 - 14 ° ab. Bei diesen geringeren Temperaturen ist logischerweise auch weniger Wasserdampf in der Luft. Die Menge an Wasserdampf, die zur Kondensation zur Verfügung steht, halbiert sich etwa. Hinzu kommt nun noch, dass die Differenz zwischen den Wärmebrücken und den schwach erwärmten Wänden nicht nennenswert ist. Es kommt also bei den schlecht geheizten Räumen nicht zu einer Kondensation. Kritisch ist lediglich der Fall ungeheiztes Schlafzimmer bei offener Tür. So kommt die warme Luft aus dem Wohnzimmer durch die offene Tür in das Schlafzimmer, welches kalt ist, hinein. Dort kondensiert sich das an den Wänden. Ein einfacher Trick, das Geschlossenhalter der Tür zum Schlafzimmer den ganzen Tag, würde hier Abhilfe schaffen.

Nun gibt es ein weiteres Problem zu beachten. Die meisten Schimmelwohnungen treten grundsätzlich im Dachgeschoss auf und im Erdgeschoss. Zusätzlich schimmeln noch Giebelwohnungen. Bei genauer Betrachtungsweise sind es also immer die Ecken außen. Man kann das mit dem Menschen vergleichen, wir frieren auch an unseren Ecken außen: Nasenspitze, Fingerspitzen. So ist es nun also, dass unsere schlechten Mieter, die nicht heizen und lüften, die haben sich im Dachgeschoss und im Erdgeschoss verkrochen. Das ist nicht lustig, aber Tatsache, dass im Dachgeschoss die oberen Ecken schimmeln und im Erdgeschoss die unteren Ecken. Warum ist das genau so? Weil es dort kalt ist. Oben kommt der Einfluss von kaltem Dach und unten kommt der Einfluss vom kalten Fundament bzw. kaltem Keller. Fehlt nun ein warmes Nachbarhaus, so kommt der Einfluss logischerweise vom kaltem Giebel und der kalten Ecke.

Wir Architekten, Bauingenieure und Wohnungswirtschaftler wissen das natürlich alles und es gibt deshalb eine sogenannte Heizanlagenverordnung oder Heizkostenverordnung oder Heizkostenumlageverordnung. Dort steht geschrieben, dass die Heizkosten zu 50 % bzw. 70 % umzulegen sind. Diese Umlegung kommt deshalb zustande, weil die genannten kalten Wohnungen im Erdgeschoss, an den Ecken und im Dachgeschoss bei den Heizkosten benachteiligt sind. Sie brauchen mehr Heizkosten gegenüber den warmen Wohnungen im Inneren. Bis dahin folgt mir also auch die Wohnungswirtschaft und weiß, dass es kalte Wohnungen gibt. Jedoch besteht auch die Pflicht des Vermieters oder Eigentümers, genau diese kalten Wohnungen ausreichend mit Heizung zu versorgen. Hier haben wir schon das Problem: es mangelt nämlich meist an einer ausreichenden Grundheizung an den zu kalten Ecken. Kann nun eigentlich der Vermieter oder Mieter etwas dafür, wenn ein Schrank an der Außenwand steht und es dort schimmelt? Der Vermieter sollte doch dafür sorgen, dass die Außenwand auch beheizt werden kann. Also muss er dort mindestens ein Heizungsrohr hinlegen. Ist jedoch dort kein Heizungsrohr und handelt es sich um eine Konvektionsheizung, wie heut zutage oft billigerweise ausgeführt, so kann die Luft in der Tat nicht in alle Ecken strömen. Sie erinnern sich, früher gab es auch noch abgerundete Ecken in den alten Stuckgebäuden. Dies hatte natürlich auch den Grund, dass die Luftwalze um die Ecke herumgeleitet wird.

Abschließend ein Aufruf an die Vermieter, Wohnungswirtschaftler und Eigentümer: Bitte sorgen Sie dafür, dass alle Ecken in allen Räumen beheizt werden können. Schon die alten Römer haben das vor 2000 Jahren gewusst und haben eine sog. Hypokaustenheizung entwickelt. Dies ist nichts weiter als warmes Wasser, welches im Sockelbereich entlang läuft. Also ein einfaches Heizungsrohr, welches eine Grundwärme in der Ecke liefert.

Aufruf an Mieter: Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie Dachgeschoss- oder Erdgeschosswohnungen mieten. Ganz kritisch sind frisch gemalte weiße Wände. Schauen Sie bitte in den Ecken nach, ob sich eventuell die Tapete dort lose anfühlt. Sie können das durch Klopfen feststellen. Lose Tapete deutet immer auf Feuchtigkeitsschäden hin. Dies wären dann Vorschäden. Aus diesem Grunde ist dann meist der Vormieter ausgezogen. Auch mit dem Vormieter gab es dann schon Ärger, ob er lüftet oder heizt. Da so eine Prozedur über das Heizen und Lüften mit Streit sich meist über zwei bis drei Jahre hinzieht und zum Auszug des Mieters führt, werden manche Fälle einfach nicht gelöst, wenn jeder auf seinem Standpunkt weiter beharrt.

Schimmelpilz entsteht durch Kombination von Feuchte und organischem Material.Schimmelpilze in Innenräumen sind nicht hygienisch.
Mittels Schimmelpilztest im Labor, einer Schimmelmessung vom Gutachter aus Berlin kann nachgewiesen werden sehen, ob Schimmelpilz schädlich ist.
Auch verdeckter Schimmelpilz lässt sich sogar nach der Sanierung durch eine Luftmessung (Freimessung) nachweisen.
Falls Sie gesundheitliche Probleme haben und Sie vermuten, dass diese durch eine Schimmelpilzbelastung in ihren Wohnräumen ausgelöst wird, empfiehlt sich eine Luftmessung von Schimmelpilzsporen vor Ort.
Der Bausachverständige für Schäden an Gebäuden Dipl. Ing. Schmalfuß Potsdam/ Berlin gibt Hinweise zur Sanierung des Untergrundes und des Lüftungsverhalten des Mieters beim Vorwurf: "mangelnde Lüftung und Heizung".
Für das Buch Schimmelpilze und andere Innenraumbelastungen, von Frank Frössel erschienen 2003 im Fraunhofer IRB Verlag habe ich 30 Fotos von Bauschäden durch Pilzbelastungen geliefert. Diese Bilder stammen vom Mietwohnungen aus Berlin, die ich als Baugutachter im Auftrag von Wohnungsverwaltungungen nach Schimmelpilz untersuchte.


Als Sachverständiger in Potsdam & Gutachter in Berlin gebe ich Beratung zu Schimmelpilz, Feuchte und nehme selbst Untersuchungen vor.

Im ausführlichen SCHIMMELPILZGUTACHTEN kann ich folgende Fragen beantworten:
Wie schlimm ist der Schimmelbefall tatsächlich?
Wie gefährlich sind die Pilzsporen für die Gesundheit der Mieter?
Was muss getan werden, um den Schimmelbefall wirkungsvoll zu bekämpfen?

Z. B.: Problem, alter und neuer Fenster:
Bei den undichten alten Fenstern wirken die äußeren Scheiben als Sammler von Kondensat.
Im Gegensatz dazu können die Scheiben bei neuen bzw. abgedichteten Fenstern diese Funktion nicht mehr übernehmen. Die besseren Scheiben sind nun nicht mehr der kälteste Punkt im Raum. Die Wirksamkeit kalten Stellen "verschiebt" sich. Andere Bauteile, welche auch vorher schon kalt waren sind nun wirksam. Die Kälte wirkt sich nun in den Ecken aus, die nicht mehr gut beheizt werden bzw. die die Wärme schneller abgeben. Dies sind alle vorspringenden Bauteile wie: Sockel, Ecken, Ringanker, Eingandsüberdachungen, Balkone, Dachgauben usw.


"Schimmelpilz kann gut mit MMS, Fungiziden und Desinfektionsmitteln entfernt werden, aber diese Chemikalien sind hochgiftig und können den Menschen in weit stärkerem Maß beeinträchtigen, als der Schimmelpilzbefall. Diese Mittel werden in die Raumluft abgegeben und können für den Menschen bedenklich sein. Deshalb sollten sie im Wohnbereich nur in Ausnahmefällen zur Beseitigung von Schimmelpilzresten oder deren Sporen eingesetzt werden. Mit einer solchen Maßnahme wird das Problem nicht gelöst, da nur die Symptome bekämpft werden und nicht die Ursachen", siehe Partnerlabore: Umweltmykologie, Mykolab Berlin

Beispiel zur Entfernung von Schimmelpilz in der Raumluft:
Sie können mit großer Vorsicht CIO2-Gas (Chlodioxyd = MMS) benutzen, um Schimmelpilz oder Schwamm zu entfernen. Schliessen Sie die Türen und Fenster während der Stunde der CIO2-Reinigung. Um ein Zimmer zu reinigen platzieren Sie eine 10-20-Tropfen-Mixtur aktivierter MMS in eine Untertasse oder Tasse in der Mitte des Zimmers. Dann verlassen und schliessen Sie den Raum für eine Stunde. Der CIO2-Rauch wir langsam austreten, mit der Zeit den Raum füllen und die Schimmelpilzsporen töten.

Stets sind die baulichen Ursachen durch einen Baugutachter zu klären. Die Lösung ist mit unter ganz einfach:
FEUCHTEQUELLEN entfernen, dann verschwindet der Schimmel auf Wand und Decke für immer! Dabei meine ich nicht Ihr Aquarium oder die Wäsche, die Sie regelmäßig in der Wohnung trocknen. Es geht um Feuchte im Mauwerk infolge Wärmebrücken und mangelhafte Isolierungen. Dies ist ein Dauerthema - Pfusch am Bau, siehe mein Auftritt im TV Sat. 1 am Abend "Schimmelhaus" vom 7.2.2007.

Sie können, wenn Sie die Wohnung wegen Schimmel kündigen wollen, auch einen Baubiologen zu Rate ziehen. Jedoch ist sein Lösungsansatz mehr die Schädlichkeit des Pilzes nachzuweisen und die Brücke zu Ihrer Gesundheit zu schlagen.
Das Wichtigste, die Ursachen am Bauwerk zu suchen bzw. auszuschließen kann ein Baubiologe nicht sicher leisten. Ein Baubiologe ist in seiner Ausbildung nicht immer ein Bauingenieur. Also liegt sein Schwerpunkt auf der Biologie am Bau, wie es schon der Name sagt.

Hilfreich ist bei Kündigung der Wohnung wegen Schimmelpilz auch ein Rechtsanwalt für Baurecht. Vor dem Schaden sollten Sie noch in den Mieterbund eintreten. Der Mieterbund hilft beim Rechtsschutz und bei der Auswahl eines geeigneten "Sachverständiger für Schimmelpilze", welcher auch Luftmessungen zum Schimmelpilz durchführen kann.

Der schlechteste Verbündete im Kampf gegen den Schimmel ist manchmal Ihr Vermieter. Der sagt Ihnen meist zuerst, dass Sie doch besser Lüften sollten. Aber dies wussten Sie schon und hilft auch nicht immer. Verzeihung, dass ich mich hier mal gegen die Vermieter stelle, aber das ist meine 15 Jährige Erfahrung als "Schimmelentferner" und auch Betroffener. Wünschenswert wäre, wenn sich ein Wohnungsverwalter im Interesse des Eigentümers dafür einsetzt, dass es keine wiederholten Kündigung der Wohnung wegen Schimmel gibt. Ein Gutachten über die Ursachen von Schimmelpilzen ist immer preiswerter, als der Mietausfall und ein Gerichtsprozess.

 

Fallschilderung: Nach Einzug in Ihr neues Heim haben die Sanirtärleitungen ihre erste Belastungsprobe.Manchmal werden Muffen undicht. Wasser sickert heraus. Es kommt zum Wasserschaden und Schimmelpilz entsteht. Ihre Hausratversicherung würde den Schaden: tragen. Sie brauchen jedoch ein Schadensgutachten über die verstecken Schäden infolge der Schimmelpilze. Die Schadenssumme kann 10 T € erreichen..

Aktuell aus dem Sanierungsleitfaden des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg:
(„Handlungsempfehlung für die Sanierung von mit Schimmelpilz befallenen Innenräumen“)
Was ist neu:
Schimmelschäden werden bezüglich ihrer „Gefährlichkeit“ in drei Kategorien unterteilt:

Kategorie 1:
Schadensausmaß (sichtbare und nicht sichtbare Materialschäden) Keine bzw. sehr geringe Biomasse
(z. B. geringe Oberflächenschäden < 20 cm2


Kategorie 2:
oberflächliche Ausdehnung < 0,5 m², tiefere Schichten sind nur lokal begrenzt betroffen
Mittlere Biomasse


Kategorie 3:
Große Biomasse; großflächige Ausdehnung >0,5 m², auch tiefere Schichten können betroffen sein.
A
ufwendige Maßnahmen zum Schutz: aufwendigen Abschottungsmaßnahmen und tiefgreifender Sanierung inklusive Putz

Die Einschätzung der Gefährdung durch Schimmelpilz ist nur mit Laboren, die eine Schimmelpilzartbestimmung durchführen, möglich. Von bestimmten Schimmelpilzarten, wie zum Beispiel aspergillus fumigatus, aspergillus flavus, stachybotrys chartarum gehen besondere Gefährdungen aus, die besondere Schutzmaßnahmen erfordern.

Vorschläge für die Abstufung von Schutzmaßnahmen im Arbeitsbereich für den sanierenden Maler sind zu entnehmen.
Empfohlene Schutzmaßnahme im Arbeitsschutzbereich Arbeiten über mehr als eine Stunde, und / oder starke Entwicklung von Feinstaub bzw. Aerosolen, Arbeiten über Kopf x Atemschutz mit P3-Masken; empfohlen werden Gebläse unterstützte TM3P bzw. Atemschutz-hauben, TH3P, Einweg-schutzanzug mit Kapuze Kat. III, Typ 5 + 6 (bei Arbeiten mit belastetem Wasser gegen Mikroorganismen dicht), Schutzbrille, Handschuhe siehe oben, der Baustelle angepasste abwaschbare Schuhe ggf. Überziehschuhe, möglichst technisch Luftabsaugung Kurzzeitige Arbeiten, und / oder vornehmlich Entwicklung von Grobstaub x Einwegschutzanzug, Schutzbrille, Handschuhe, Atemschutz mit P3-Filter, empfohlen werden Gebläse unterstützte TM3P

Biologische Risiken
In der Umwelt und in Innenräumen muß sich der Mensch mit einer Vielzahl unterschiedlicher "biologischer Schadstoffe" auseinandersetzen. Bei diesen kann es sich sowohl um noch lebende als auch um bereits abgestorbene Mikroorganismen wie Bakterien und Schimmelpilze handeln. Viren und auch Parasiten wie z.B. Milben werden ebenfalls dieser Gruppe zugeordnet. Außerdem sind Stoffwechselprodukte, Zellbestandteile, Myzelbruchstücke, Ausscheidungsprodukte usw. dieser Organismen und u. a. auch von Pflanzen (Pollen) und von Haustieren hierunter im weitesten Sinne einzuordnen. Hierbei handelt es sich um nieder- bis mittelmolekulare (MVOC (Microbial Volatile Organic Compounds), Ergosterol, Toxine) sowie hochmolekulare (ß-Glukane, Allergene, Endotoxine, Pyrogene) Verbindungen. Das Spektrum der "biologischen oder biogenen Schadstoffe" erstreckt sich also von Mikroorganismen, die sich unter günstigen Lebensbedingungen (Feuchtigkeit und Wärme) vermehren können bis zu thermisch sehr stabilen chemischen Verbindungen. Die "biologischen Schadstoffe" besitzen ein breitgefächertes Spektrum gesundheitlicher Wirkungen. Sie können u.a. eine allergene, eine toxische, eine immuntoxische, eine reizende, eine infektiöse aber auch eine geruchsbeeinflussende sowie entzündungsauslösende Wirkung aufweisen, wobei die genannten Wirkungen für sich allein aber auch in Kombination auftreten können. Zur Zeit geht man davon aus, dass der allergenen Wirkung dieser "Schadstoffe" die größte Bedeutung zukommt. Das Auftreten bzw. die Konzentration der "biologischen Schadstoffe" in der Umwelt und damit auch in Innenräumen ist meist abhängig von der Jahreszeit. Ihre Aufnahme kann inhalativ, oral und perkutan (über die Haut) erfolgen. Häufig kommt es dazu, dass mehrere dieser "Schadstoffe" gleichzeitig vorliegen, z.B. geben Schimmelpilze sowohl Allergene, Toxine, ß-Glukane als auch MVOC ab und treten bei Feuchteschäden in Wohnungen oft vergesellschaftet mit Bakterien sowie Milben auf. Auch Schimmelpilzsporen und Pollen treten bei bestimmten Jahreszeiten oft vergesellschaftet in hohen Konzentrationen auf. Das Gebiet der "biologischen Schadstoffen" ist sehr komplex und eine Abgrenzung zu den chemischen Schadstoffen auf der einen und zu den Infektionserregern auf der anderen Seite ist nicht ganz eindeutig. So könnten z.B. die Toxine auch aus dem Blickwinkel der chemischen Gefahrstoffe betrachtet werden, während von Bakterien, die aufgrund einer Havarie mit fäkalem Abwasser in eine Baukonstruktion gelangt sind, eine große infektiöse Gefährdung ausgehen kann. Die meisten dieser "Schadstoffe" sind Teil der natürlichen Biosphäre mit einer wichtigen Funktion in den allgemeinen Lebenskreisläufen.

   
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Bausachverständiger und Gutachter für Bauschäden Schimmel Schwamm und Feuchtigkeit in Hannover Minden Bielefeld •Bausachverstaendiger Kraemer ist auch Energieberater und arbeitet bei Untersuchung von Schimmel mit Laboren & Architekten aus Hannover und Braunschweig zusammen.


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