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Nicht ganz Kostenlos? Aber Sie knnen den Preis bzw. die Kosten für das Schimmelpilzgutachten in Niederschöneweide von der Miete abziehen, wenn Sie nachweisen, das der Schimmel in Ihrer Wohnung in Niederschöneweide unverschuldet entstanden ist. Das kann ich als Schimmelgutachter aus Niederschöneweide untersuchen!

Gutachten zu Schimmel in Wohnungen SCHIMMEL GUTACHTER BERLIN

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Schimmelpilze • Feuchte Keller • Baugutachten • Schimmel • Baufeuchte • Baubiologie



Schimmel im Schlafzimmer! ist der hufigste Schimmelpilz in Wohnungen

Schimmel ist auffllig meist zuerst an der Wand!

Die Ursache von Schimmelpilz ist hier die feucht kalte Wand. Besonders gut wchst Schimmel auf der Tapete aus Papier. Schimmel an der Decke hat die gleiche Ursache: Feuchte und organisches Material. Schimmel im Bad ist sehr hufig, das es dort immer feucht ist. Meist wchst Schimmel im Bad auf den Siliconfugen. Wird Silicon nach dem auftrage zu feucht, so fngt es spter an zu schimmeln.

Bei Schimmel im Schlafzimmer finde ich Schimmel fter hinter den Fuleisten. Schimmel im Kinderzimmer ist eine Gefahr fr die Kinder. Da Fensterleibungen oft kalt und feucht sind, blht auch Schimmel am Fenster und den Fensterleibungen Spezialfall ist der Schimmel im schrgen Dachfenster, oft bezeichnet mit Schimmelpilz im Veluxfenster (obwohl es nicht immer das Veluxfenster ist, welches schimmelt)

Bei Schimmel im Keller zieht Schimmel nur durch offene Tren nach oben. Schimmel im Keller ist meist kein Schimmelpilz, sondern es sind Salzausblhungen. Es riecht aber immer muffig feucht nach Schimmel: dann sind dies die fauligen Gase der Schimmelpilze.

Tipps zum Gutachten ber Schimmelpilz in der Wohnung:

Alle Jahre wieder hat die Schimmelsaison Hochkonjunktur im Winter. Bei mir als Gutachter fr Schimmelpilze in Berlin und Brandenburg steht das Telefon bei Temperaturen unter -5 C nicht still zu dieser Zeit. Bedingt durch den feuchten Sommer und den feuchten Herbst sind die Auenwnde noch feucht. Durch die Absenkung der Temperaturen unter -5 wurden auch die Auenwnde kalt.

Bei Befall mit Schimmelpilzen beginnt immer wieder der Streit ums Heizen und Lften.

Die Vermieter stehen meist auf dem Standpunkt, dass sie schlechte Mieter haben und diese an den Heizkosten und am Lften sparen. Sicherlich beeinflusst das Heizen und Lften die Schimmelfreudigkeit der Wohnungen. Oft finde ich jedoch andere Ursachen fr das Schimmelpilzwachstum. Ich bin Praktiker und finde den die Ursachen fr Schimmelpilze in den praktischen Dingen zum anfassen. Oft sind die Abwasserleitungen defekt und die Ursache fr komplette "Schimmelhuser". Dies betrifft meist die Huser vor 1980. Eine Miefampel ist als Messgert zur Schimmelbekmpfung durch Kontrolle der Raumluft hilfreich.

Es sind weitere Probleme zu beachten:

Die meisten Schimmelwohnungen sind grundstzlich im Dachgeschoss und im Erdgeschoss.

Zustzlich schimmeln noch Giebelwohnungen. Bei genauer Betrachtungsweise sind es immer die Ecken auen. Man kann das mit dem Menschen vergleichen, wir frieren auch an unseren Ecken auen: Nasenspitze, Fingerspitzen. So ist es nun also, dass sich "unsere schlechten" Mieter, die nicht heizen und lften wollen, die haben sich im Dachgeschoss und im Erdgeschoss verkrochen. Das ist nicht lustig, aber Tatsache, dass im Schimmelpilz im Dachgeschoss ist in den oberen Ecken und im Schimmelpilz im Erdgeschoss ist in den unteren Ecken. Warum ist das genau so? Weil es dort kalt ist. Oben kommt der Einfluss von kaltem Dach und unten kommt der Einfluss vom kalten Fundament bzw. kaltem Keller. Fehlt nun ein warmes Nachbarhaus, so kommt der Einfluss logischerweise vom kaltem Giebel und es entsteht Schimmelpilz am Giebel an der kalten Ecke.

Wir Architekten, Bauingenieure und Wohnungswirtschaftler wissen das natrlich alles. Deshalb gibt es eine sogenannte Heizanlagenverordnung oder Heizkostenverordnung oder Heizkostenumlageverordnung. Dort steht geschrieben, dass die Heizkosten zu 50 % bzw. 70 % umzulegen sind. Diese Umlegung kommt deshalb zustande, weil die genannten kalten Wohnungen im Erdgeschoss, an den Ecken und im Dachgeschoss bei den Heizkosten benachteiligt sind. Sie brauchen mehr Heizkosten gegenber den warmen Wohnungen im Inneren. Bis dahin folgt mir also auch die Wohnungswirtschaft und wei, dass es kalte Wohnungen gibt. Jedoch besteht auch die Pflicht des Vermieters oder Eigentmers, genau diese kalten Wohnungen ausreichend mit Heizung zu versorgen. Hier haben wir schon das Problem: es mangelt nmlich manchmal an einer ausreichenden Grundheizung an den zu kalten Ecken. Kann nun eigentlich der Vermieter oder Mieter etwas dafr, wenn ein Schrank an der Auenwand steht und es dort schimmelt? Der Vermieter knnte doch dafr sorgen, dass die Auenwand auch beheizt werden kann. Also knnte er dort mindestens ein Heizungsrohr hinlegen. Ist jedoch dort kein Heizungsrohr und handelt es sich um eine Konvektionsheizung, wie heute oft billigerweise ausgefhrt, so kann die Luft in der Tat nicht in alle Ecken strmen. Sie erinnern sich, frher gab es auch noch Kachelfen mit Strahlungsheizung und abgerundete Ecken in den alten Stuckgebuden. Dies hatte natrlich auch den Grund, dass die warme Luftwalze um die Ecke herumgeleitet wird.

Aufruf an die Vermieter, Wohnungswirtschaftler und Eigentmer:

Bitte sorgen Sie dafr, dass alle Ecken in allen Rumen beheizt werden knnen. Schon die alten Rmer haben das vor 2000 Jahren gewusst und haben eine Hypokaustenheizung entwickelt. Dies ist nichts weiter als warmes Wasser, welches im Sockelbereich entlang luft. Also ein einfaches Heizungsrohr, welches eine Grundwrme in der Ecke liefert

Aufruf an Mieter:

Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie Dachgeschoss- oder Erdgeschosswohnungen mieten. Ganz kritisch sind frisch gemalte weie Wnde. Schauen Sie bitte in den Ecken nach, ob sich eventuell die Tapete dort lose anfhlt. Sie knnen das durch Klopfen feststellen. Lose Tapete deutet immer auf Feuchtigkeitsschden hin. Dies wren dann Vorschden. Aus diesem Grunde ist dann meist der Vormieter ausgezogen. Auch mit dem Vormieter gab es dann schon rger, ob er lftet oder heizt. Da so eine Prozedur ber das Heizen und Lften mit Streit sich meist ber zwei bis drei Jahre hinzieht und zum Auszug des Mieters fhrt, werden manche Flle einfach nicht gelst, wenn jeder auf seinem Standpunkt weiter beharrt.

Wie warm mssen eigentlich welche Rume zu welcher Tages- und Nachtzeit sein?

Da der Vermieter zur Beheizung verpflichtet ist, so muss er nach DIN 4701 dafr sorgen, da folgende Temperaturen in den Rumen erreicht werden:
- Diele/ Flur: 15 Grad
- Badezimmer und WC: 22 Grad
- Wohnzimmer, Schlafzimmer und Kche: 20 Grad

Ursachen der Schimmelpilze

Schimmelpilze entstehen durch Kombination von Feuchte und organischem Material. Schimmelpilze in Innenrumen sind nicht hygienisch.

Mittels Schimmelpilztest im Labor, einer Schimmelmessung vom Gutachter direkt aus Berlin kann nachgewiesen werden sehen, ob Schimmelpilz schdlich ist.

Auch verdeckter Schimmelpilz lsst sich sogar nach der Sanierung durch eine Luftmessung (Freimessung) nachweisen.

Falls Sie gesundheitliche Probleme haben und Sie vermuten, dass diese durch eine Schimmelpilzbelastung in ihren Wohnrumen ausgelst wird, empfiehlt sich eine Luftmessung von Schimmelpilzsporen vor Ort.

Der Bausachverstndige fr Schden an Gebuden Dipl. Ing. Schmalfu aus Berlin gibt Hinweise zur Sanierung des Untergrundes und des Lftungsverhalten des Mieters beim Vorwurf: "mangelnde Lftung und Heizung".

Als Sachverstndiger in Potsdam & Gutachter in Berlin gebe ich Beratung zu Schimmelpilz, Feuchte und nehme selbst Untersuchungen vor. Für das Buch Schimmelpilze und andere Innenraumbelastungen, von Frank Frssel erschienen 2003 im Fraunhofer IRB Verlag habe ich 30 Fotos von Bauschden durch Pilzbelastungen geliefert. Diese Bilder stammen vom Mietwohnungen aus Berlin, die ich als Baugutachter im Auftrag von Wohnungsverwaltungen nach Schimmelpilz untersuchte.

Als Sachverstndiger in Potsdam & Gutachter in Berlin gebe ich Beratung zu Schimmelpilz, Feuchte und nehme selbst Untersuchungen vor.

Schimmelvermeidung in Wohnrumen ist mglich, wenn man Kondensat an den kalten Wnden vermeidet:

So vermeidet man Kondensat und Schimmelpilz an den Wnden

1. Wasserinstallation muss dicht sein (checken der Fubodeneinlufe und Badeinbauten)

2. Fensterfugen sollten leicht undicht sein (also keine doppelte Lippendichtung)

3. Wnde sollten nach auen Feuchtigkeit abgeben knnen (also kein Styropor)

4. Wrmestrahlungsheizung an Stelle von Konvektionsheizung

Die Strahlungsheizung sorgt fr warme Wnde im Vergleich zur Raumluft. Das vermeidet Kondensat. Der Umbau eines Heizkrpers auf Fuleistenheizung = Strahlungsheizung kostet ca. 400,-€. Das ist zu billig frs groe Geschft.

Im SCHIMMELPILZGUTACHTEN

kann ich folgende Fragen beantworten:
Wie schlimm ist der Schimmelbefall tatschlich?

Wie gefhrlich sind die Pilzsporen fr die Gesundheit der Mieter?

Was muss getan werden, um den Schimmelbefall wirkungsvoll zu bekmpfen?

Problem, alter und neuer Fenster:

Bei den undichten alten Fenstern wirken die ueren Scheiben als Sammler von Kondensat. Im Gegensatz dazu knnen die Scheiben bei neuen bzw. abgedichteten Fenstern diese Funktion nicht mehr bernehmen. Die besseren Scheiben sind nun nicht mehr der klteste Punkt im Raum. Die Wirksamkeit kalten Stellen "verschiebt" sich. Andere Bauteile, welche auch vorher schon kalt waren sind nun wirksam. Die Klte wirkt sich nun in den Ecken aus, die nicht mehr gut beheizt werden bzw. die die Wrme schneller abgeben. Dies sind alle vorspringenden Bauteile wie: Sockel, Ecken, Ringanker, Eingangsberdachungen, Balkone, Dachgauben usw..

Entfernung von Schimmelpilz:

Schimmelpilz kann gut mit MMS, Fungiziden und Desinfektionsmitteln entfernt werden, Einige dieser Chemikalien sind giftig und knnen den Menschen in weit strkerem Ma beeintrchtigen, als der Schimmelpilzbefall. Diese Mittel werden in die Raumluft abgegeben und knnen fr den Menschen bedenklich sein. Deshalb sollten sie im Wohnbereich nur in Ausnahmefllen zur Beseitigung von Schimmelpilzresten oder deren Sporen eingesetzt werden. Mit einer solchen Manahme wird das Problem nicht gelst, da nur die Symptome bekmpft werden und nicht die Ursachen der Schimmelpilze.

Beispiel zur Entfernung von Schimmelpilz in der Raumluft:

Sie knnen mit groer Vorsicht CIO2-Gas (Natriumclorit, Chlordioxyd = MMS) benutzen, um Schimmelpilz vorbergehend zu entfernen. Schließen Sie die Tren und Fenster whrend der Stunde der CIO2-Reinigung. Um ein Zimmer zu reinigen platzieren Sie eine 20-Tropfen-Mixtur aktivierter MMS in eine Untertasse oder Tasse in der Mitte des Zimmers. Dann verlassen und schließen Sie den Raum fr eine Stunde. Der CIO2-Rauch wird langsam austreten, mit der Zeit den Raum mit Gas fllen und die Schimmelpilzsporen dabei tten.

Stets sind die baulichen Ursachen durch einen Baugutachter zu klren. Die Lsung ist mit unter einfach:
FEUCHTEQUELLEN entfernen, dann verschwindet der Schimmel auf Wand und Decke fr immer! Dabei meine ich nicht Ihr Aquarium oder die Wsche, die Sie regelmig in der Wohnung trocknen. Es geht um Feuchte im Mauwerk infolge Wrmebrcken und mangelhafte Isolierungen. Dies ist ein Dauerthema - Pfusch am Bau, siehe mein Auftritt im TV Sat. 1 am Abend "Schimmelhaus" vom 7.2.2007.

Sie knnen, wenn Sie die Wohnung wegen Schimmel kndigen wollen, auch einen Baubiologen zu Rate ziehen. Sein Lsungsansatz mehr die Schdlichkeit des Pilzes nachzuweisen und die Brcke zu Ihrer Gesundheit zu schlagen. Die Ursachen am Bauwerk zu suchen bzw. auszuschlieen kann ein Baubiologe nicht immer leisten. Ein Baubiologe ist in seiner Ausbildung kein Bauingenieur. Also liegt sein Schwerpunkt auf der Biologie am Bau, wie es schon der Name sagt.

Hilfreich ist bei Schimmel in der Wohnung auch ein Rechtsanwalt fr Mietrecht. Eine Fachanwalts-Expertise bei mietrechtlichen Problemen mit Schimmelpilz in der Wohnung untersttzt Sie, um in den Dialog mit dem Vermieter zu kommen.
3 Monate vor dem Schaden sollten Sie noch in den Mieterbund eintreten. Der Mieterbund hilft beim Rechtsschutz und bei der Auswahl eines geeigneten "Sachverstndiger fr Schimmelpilze", welcher auch Luftmessungen zum Schimmelpilz durchfhren kann. Mit envilab Schimmeltest als Schnelltest - Entscheidungshilfe fr die Schimmelpilzsanierung knnen Sie einen Test auch selbst durchfhren.

Suche Sie Verbndete im Kampf gegen den Schimmel: Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter. Der sagt Ihnen vielleicht, dass Sie doch besser Lften sollten. Aber dies wussten Sie schon und hilft auch nicht immer. Ich habe ber 20 jhrige Erfahrung bei der Entfernung von Schimmelpilz und bin auch immer wieder als Mieter Betroffener. Wnschenswert wre, wenn sich ein Wohnungsverwalter im Interesse des Eigentmers dafr einsetzt, dass es keine wiederholten Kndigung der Wohnung wegen Schimmel gibt. Ein gemeinsamer Termin ber die Ursachen von Schimmelpilzen, dauert ~eine Stunde und ist immer preiswerter, als der Mietausfall und ein Gerichtsprozess.

Fallschilderung: Nach Einzug in Ihr neues Heim haben die Sanitrleitungen ihre erste Belastungsprobe. Manchmal werden Muffen undicht. Wasser sickert heraus. Es kommt zum Wasserschaden und Schimmelpilz entsteht. Ihre Hausratversicherung wrde den Schaden: tragen. Sie brauchen jedoch ein Schadensgutachten ber die verstecken Schden infolge der Schimmelpilze. Die Schadenssumme kann 10 T € erreichen..

 

Aus dem Sanierungsleitfaden des Landesgesundheitsamtes Baden-Wrttemberg:

(„Handlungsempfehlung fr die Sanierung von mit Schimmelpilz befallenen Innenrumen“)

Schimmelschden werden bezglich ihrer „Gefhrlichkeit“ in drei Kategorien unterteilt:

Kategorie 1:

Schadensausma (sichtbare und nicht sichtbare Materialschden) Keine bzw. sehr geringe Biomasse

(z. B. geringe Oberflchenschden < 20 cm2

Kategorie 2:

oberflchliche Ausdehnung < 0,5 m, tiefere Schichten sind nur lokal begrenzt betroffen

Mittlere Biomasse

Kategorie 3:

Groe Biomasse; groflchige Ausdehnung >0,5 m, auch tiefere Schichten knnen betroffen sein.

Aufwendige Manahmen zum Schutz:aufwendigen Abschottungsmanahmen und tiefgreifender Sanierung inklusive Putz

Die Einschtzung der Gefhrdung durch Schimmelpilz ist nur mit Laboren, die eine Schimmelpilzartbestimmung durchfhren,mglich.

Von bestimmten Schimmelpilzarten, wie zum Beispiel aspergillus fumigatus, aspergillus flavus, stachybotrys chartarum gehen besondere Gefhrdungen aus, die besondere Schutzmanahmen erfordern.

Abstufung von Schutzmanahmen bei Schimmelpilz in Wohnungen im Arbeitsbereich fr den sanierenden Maler:

Empfohlene Schutzmanahme im Arbeitsschutzbereich Arbeiten ber mehr als eine Stunde, und / oder starke Entwicklung von Feinstaub bzw. Aerosolen, Arbeiten ber Kopf x Atemschutz mit P3-Masken; empfohlen werden Geblse untersttzte TM3P bzw. Atemschutz-hauben, TH3P, Einweg-schutzanzug mit Kapuze Kat. III, Typ 5 + 6 (bei Arbeiten mit belastetem Wasser gegen Mikroorganismen dicht), Schutzbrille, Handschuhe siehe oben, der Baustelle angepasste abwaschbare Schuhe ggf. berziehschuhe, mglichst technisch Luftabsaugung Kurzzeitige Arbeiten, und / oder vornehmlich Entwicklung von Grobstaub x Einwegschutzanzug, Schutzbrille, Handschuhe, Atemschutz mit P3-Filter, empfohlen werden Geblse untersttzte TM3P

Biologische Risiken von Schimmelpilz in Wohnungen

In der Umwelt und in Innenrumen mu sich der Mensch mit einer Vielzahl unterschiedlicher "biologischer Schadstoffe" auseinandersetzen. Bei diesen kann es sich sowohl um noch lebende als auch um bereits abgestorbene Mikroorganismen wie Bakterien und Schimmelpilze handeln. Viren und auch Parasiten wie z.B. Milben werden ebenfalls dieser Gruppe zugeordnet. Auerdem sind Stoffwechselprodukte, Zellbestandteile, Myzelbruchstcke, Ausscheidungsprodukte usw. dieser Organismen und u. a. auch von Pflanzen (Pollen) und von Haustieren hierunter im weitesten Sinne einzuordnen. Hierbei handelt es sich um nieder- bis mittelmolekulare (MVOC (Microbial Volatile Organic Compounds), Ergosterol, Toxine) sowie hochmolekulare (-Glukane, Allergene, Endotoxine, Pyrogene) Verbindungen. Das Spektrum der "biologischen oder biogenen Schadstoffe" erstreckt sich also von Mikroorganismen, die sich unter gnstigen Lebensbedingungen (Feuchtigkeit und Wrme) vermehren knnen bis zu thermisch sehr stabilen chemischen Verbindungen. Die "biologischen Schadstoffe" besitzen ein breitgefchertes Spektrum gesundheitlicher Wirkungen. Sie knnen u.a. eine allergene, eine toxische, eine immuntoxische, eine reizende, eine infektise aber auch eine geruchsbeeinflussende sowie entzndungsauslsende Wirkung aufweisen, wobei die genannten Wirkungen fr sich allein aber auch in Kombination auftreten knnen. Zur Zeit geht man davon aus, dass der allergenen Wirkung dieser "Schadstoffe" die grte Bedeutung zukommt. Das Auftreten bzw. die Konzentration der "biologischen Schadstoffe" in der Umwelt und damit auch in Innenrumen ist meist abhngig von der Jahreszeit. Ihre Aufnahme kann inhalativ, oral und perkutan (ber die Haut) erfolgen. Hufig kommt es dazu, dass mehrere dieser "Schadstoffe" gleichzeitig vorliegen, z.B. geben Schimmelpilze sowohl Allergene, Toxine, -Glukane als auch MVOC ab und treten bei Feuchteschden in Wohnungen oft vergesellschaftet mit Bakterien sowie Milben auf. Auch Schimmelpilzsporen und Pollen treten bei bestimmten Jahreszeiten oft vergesellschaftet in hohen Konzentrationen auf. Das Gebiet der "biologischen Schadstoffen" ist sehr komplex und eine Abgrenzung zu den chemischen Schadstoffen auf der einen und zu den Infektionserregern auf der anderen Seite ist nicht ganz eindeutig. So knnten z.B. die Toxine auch aus dem Blickwinkel der chemischen Gefahrstoffe betrachtet werden, whrend von Bakterien, die aufgrund einer Havarie mit fkalem Abwasser in eine Baukonstruktion gelangt sind, eine groe infektise Gefhrdung ausgehen kann. Die meisten dieser "Schadstoffe" sind Teil der natrlichen Biosphre mit einer wichtigen Funktion in den allgemeinen Lebenskreislufen.

„In jeder Wohnung ist der Schimmel!“ 30.01.2013 www.mobil.noen.at/lokales/noe-uebersicht/klosterneuburg/aktuell/-In-jeder-Wohnung-ist-der-Schimmel;art2657,439753

Mieterverein: Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilz aus www.lokalkompass.de/bochum/ratgeber/mieterverein-feuchtigkeitsschaeden-und-schimmelpilz-d256571.html vom 2.2.2013

"...Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilz in der Wohnung gehören zu den häufigsten Wohnungsmängeln. Wie können diese Schäden verhindert werden, wer ist verantwortlich, und wer muss was beweisen?
Vor allem im Winter treten oft Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilz in den Wohnungen auf. Der Vermieter ist zur Beseitigung dieser Schäden und Wohnungsmängel verpflichtet. Je nach Ausmaß der Beeinträchtigungen kann der Mieter nicht nur die Beseitigung der Schäden fordern, sondern auch die Miete kürzen. 

Von diesem Grundsatz gibt es allerdings eine Ausnahme: Hat der Mieter die Feuchtigkeitsschäden selbst verursacht bzw. hat er sie durch „falsches Wohnverhalten“ selbst zu vertreten, kann er nicht mindern. Leider ist die Schadensursache in vielen Fällen nicht ohne Heranziehung eines Fachmanns feststellbar. ..."


Schimmelbildung in der Wohnung

08.11.2012 | 18:20 | Christine Kary (DiePresse.com)

Dieses Mal in der Serie "Alles, was Recht ist": Gerade in der kalten Jahreszeit ist das Problem der Schimmelbildung nicht selten, und es fhrt oft zu Streit zwischen Mietern und Vermietern.

Gerade in der kalten Jahreszeit wird Schimmelbildung in Wohnungen oft zum Problem. Meist lftet man weniger, und allfllige bauliche Mngel, wie feuchte Wnde oder schlechte Wrmedmmung des Gebudes, wirken sich bei niedrigen Auentemperaturen strker aus. Mitunter bildet sich Tauwasser an den Fenstern oder Kondenswasser hinter Mbeln. All das schafft Wohlfhl-Bedingungen fr den Schimmelpilz.

Unternimmt man dann nicht rasch etwas dagegen, knnen die Folgen gravierend sein – von hsslichen Flecken an den Wnden bis hin zu gesundheitlichen Beeintrchtigungen fr die Bewohner. Wie viel Aufwand ntig ist, um das Problem in den Griff zu bekommen, ist unterschiedlich und hngt von der Ursache ab. Wenn man Glck hat, reicht es, die befallenen Stellen vom Schimmel zu befreien und sich ab sofort auch bei Minusgraden zu hufigerem Quer lüften durchzuringen. Im Extremfall knnen jedoch grere bauliche Sanierungsmanahmen ntig sein.

Aber selbst wenn es nicht ganz so schlimm ist, kann die Behebung des Schadens ordentlich ins Geld gehen. Und dann ist meist Streit zwischen Wohnungsmieter und Vermieter programmiert. Jeder gibt dem anderen die Schuld an der Misere: Der Eigentmer wirft den Bentzern der Wohnung vor, dass sie durch falsches Wohnverhalten den Schimmelbefall verursacht haben. Der Mieter wiederum sieht Baumngel als Ursache und beklagt sich ber die Beeintrchtigung der Wohnqualitt. Immer wieder landen solche Flle vor Gericht. Die Sanierungskosten sind dabei nicht das einzige Streitthema. Oft geht es zustzlich um Zinsminderungsansprche, die von der Mieterseite geltend gemacht werden. Oder aber um eine vom Vermieter wegen angeblich vertragswidrigem, substanzschdigendem Gebrauch des Mietgegenstandes ausgesprochene Kndigung des Mietvertrages.

Was Letzteres betrifft, mssen sich betroffene Mieter im Normalfall keine allzu groen Sorgen machen: Der Oberste Gerichtshof stellte bereits wiederholt klar, dass „bliches Wohnverhalten“ kein Kndigungsgrund ist.

Man darf in einer Wohnung zum Beispiel Zimmerpflanzen, Wandverbauten, Vorhnge haben und auch Wsche waschen und sie zum Trocknen aufhngen. Ebenso darf man die Raumtemperatur nach den eigenen Bedrfnissen whlen und muss sich nicht nur danach richten, wie Schimmelbefall am besten hintangehalten werden kann. Der Vermieter hat grundstzlich auch keinen Anspruch auf ein bestimmtes „Lftungsverhalten“ und kann beispielsweise nicht verlangen, dass man eigens wegen des Lftens tagtglich in der Wohnung anwesend ist. Man miete ja eine Wohnung nicht „zu Zwecken der Trockenlegung fremder Bausubstanzen“, sondern um sie zu bewohnen, bringt es das Hchstgericht auf den Punkt.

Mglich ist es allerdings, diesbezglich (sinnvolle) Verhaltensregeln vertraglich zu vereinbaren – die muss der Mieter dann auch einhalten. Und: Es gehrt zu seinen Sorgfaltspflichten, sofort etwas zu unternehmen, wenn er Schimmelbefall bemerkt. Man hat als Mieter dann zwei Mglichkeiten: Entweder man behebt das Problem selbst oder man meldet es dem Vermieter. Tut man gar nichts und kommt es dadurch zu einer Gefhrdung der Bausubstanz, kann das durchaus als „erheblich nachteiliger Gebrauch“ der Wohnung und somit als Kndigungsgrund gewertet werden. Auerdem kann man fr dadurch entstandene Schden zur Kasse gebeten werden.

Ob man als Mieter besser selbst Hand anlegt oder den Vermieter verstndigt, hngt davon ab, wie tief das Problem sitzt. Oberflchliche Schimmelflecken wegzuputzen und eventuell einen neuen Anstrich anzubringen, ist – auch nach Ansicht des OGH – Sache des Mieters. Ist dagegen die Bausubstanz betroffen, muss sich der Vermieter darum kmmern. Und natrlich auch dann, wenn etwa eine thermische Sanierung ntig wird, um die Ursache dauerhaft zu beseitigen.

Ist die Benutzbarkeit der Wohnung durch den Schimmelbefall beeintrchtigt und unternimmt der Vermieter trotz Aufforderung nichts dagegen, kann man als Mieter – wenn man sich keine Sorgfaltsverletzung vorzuwerfen hat – Mietzinsminderung verlangen. In welchem Ausma das gerechtfertigt ist, hngt jeweils von den konkreten Gegebenheiten ab. In einem Fall, der vor dem Hchstgericht landete, gestand der OGH dem Mieter fr die Beeintrchtigung durch Schimmel in den – trotzdem weiterbentzten – Wohnrumen 40 Prozent Mietzinsminderung zu. Und dann noch weitere 25 Prozent fr den Lrm der Trockenlegungsmaschinen, die zwei Wochen lang liefen. ZITAT ENDE

Zeitungsartikel BZ

Berliner Zeitung vom 19.1.2011

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0119/berlin/0025/index.html

Feuchte Ecken Immer hufiger klagen Mieter ber Schimmel in ihren Wohnungen. Experten sehen bauliche Mngel, Vermieter raten, besser zu lften

Stefan Strauss; Redakteur

Gutachter Schmalfu kennt solche Argumente. "Es ist schwierig, einer Hausverwaltung klarzumachen, dass die Mieter nicht schuld sind", sagt er.

In Berlin hufen sich die Flle, in denen Mieter ber Schimmelbefall in ihren Wohnungen klagen. "Das nimmt zu", sagt Klaus-Dieter Schmalfu, der als Schimmelpilzgutachter in der Stadt unterwegs ist. Vor allem nach strengen Wintern mit viel Schnee und langen Frostperioden wird Schmalfu hufig von gestressten Mietern gerufen, die ein Gutachten anfertigen lassen. Auch Reiner Wild, Geschftsfhrer des Berliner Mietervereins, stellt fest: "Es gibt zum Thema Schimmel eine Flle mietrechtlicher Auseinandersetzungen." Meist seien bauliche Mngel die Ursache.

In der Neubausiedlung Karow-Nord haben die ersten Bewohner schon vor etwa zehn Jahren ber schwarze Flecken und feuchte Wnde und Tapeten in ihren Zimmern geklagt, deutliche Anzeichen fr Schimmel. Die Wohnungen fr etwa 13000 Menschen waren in den Jahren 1995 bis 1999 auf einer Flche von 97 Hektar entstanden, am Bau der Mehrfamilien- und Reihenhuser waren sehr viele Baufirmen beteiligt, heute gehren die Wohnungen Einzeleigentmern, Anlegern in Immobilienfonds und einer niederlndischen Unternehmensgruppe.

Manche Bewohner zogen kurz nach ihrem Einzug Ende der 90er-Jahre wieder fort, manche blieben, die Mngel auch. Eine Frau, die im Mrz 2010 mit ihrer Familie eine Vier-Zimmer-Wohnung bezog, berichtet ber beschlagene Fenster, abgeplatzten Lack und Schimmel an den Wnden im Kinderzimmer. Eine andere Mieterin fand vor drei Jahren Schimmelflecken in ihrer Kche, spter auch im Wohnzimmer und im Bad, berall dort, wo es Auenwnde gibt. Bewohner, die weggezogen sind, berichten, dass sie von ihrer Hausverwaltung aufgefordert worden sind, die Wnde neu zu weien, damit die Schimmelflecken nicht mehr zu sehen sind. Die Nachmieter stellen so erst nach ihrem Einzug fest, dass es in ihrer Wohnung Schimmel gibt. So setzt sich der Befall von Jahr zu Jahr fort.

Die Betroffenen, die ihre Situation schildern, wollen anonym bleiben, sie frchten weitere Auseinandersetzungen mit ihrer Hausverwaltung. Denn seit Langem lautet die gngige Antwort, die Bewohner in Schimmelwohnungen bekommen: Sie mssen besser lften! Die Hausverwaltungen schicken Broschren mit Tipps zum Lften an die Bewohner. Das rgert viele: "Es ist eine Frechheit, uns fr dumm zu verkaufen", sagt eine Mieterin aus der Achillesstrae. Schimmelpilzexperte Schmalfu sagt: "Ich habe selten erlebt, dass Mieter Schuld daran sind."

Mittlerweile haben sich die Betroffenen organisiert, zum Mieterverein Karow gehren zurzeit etwa 70 Mitglieder. Sie haben alle das gleiche Problem: Schimmel in ihren Wohnungen. "Wir mssen eine Gemeinschaft bilden, die sich nichts mehr bieten lsst", sagt die Vorsitzende Erika Klostermeier. Anwlte kmmern sich jetzt um die ersten Flle, manche Mieter haben jahrelang geschwiegen und nichts gegen den Schimmel getan. Jetzt denken sie ber Mietminderungen nach und einige auch ber einen Wegzug. "Es geht um unsere Gesundheit", sagt Erika Klostermeier.

Denn die Schdlichkeit von Schimmel ist wissenschaftlich lngst erwiesen. Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen knnen, ber die Luft eingeatmet, allergische und reizende Reaktionen beim Menschen auslsen, warnt das Umweltbundesamt. Schnupfen, Niesen, gertete Augen und Hautausschlag knnen die Folge sein, auch Bindehaut-, Hals- und Nasenreizungen, sowie Husten, Kopfweh oder Mdigkeit.

Das Berliner Immobilienunternehmen Allod betreut in Karow-Nord etwa 2600 Wohnungen. Der Leerstand liegt bei 2,5 Prozent. Im Internet werden zurzeit mehr als 50Wohnungen in Karow zur Miete angeboten. Dass es in den verwalteten Wohnungen Schimmel gebe, besttigt der Leiter der Allod-Hausverwaltung, Carsten Schimmel, auf Nachfrage. "Das sind nur Einzelflle", sagt er. Wegen der erheblichen Schneemengen sei es in einigen Wohnungen zu Durchlaufschden gekommen, man bemhe sich um eine einvernehmliche Regelung mit den Mietern. Oft trete Schimmel wegen "unzureichendem Heiz- und Lftungsverhalten" auf. Weil manche Mieter wegen eines "gestiegenen Energiesparbewusstseins" immer weniger lften und weniger heizen, wrde es immer hufiger zu "mieterbedingten Feuchtigkeitsschden" kommen, sagt Schimmel.

Gutachter Schmalfu kennt solche Argumente. "Es ist schwierig, einer Hausverwaltung klarzumachen, dass die Mieter nicht schuld sind", sagt er.

Blo nicht einatmen!

Schimmel in einer Mietwohnung gilt als Mietmangel. ber die Ursache und die Frage, wer fr die Behebung der Schden aufkommt, entsteht hufig Streit, der am Ende oft vom Gericht, nach Anhrung von Sachverstndigen, entschieden werden muss.

Befallene Stellen sollten mglichst schnell gereinigt und desinfiziert werden, falls nicht sofort mit Sanierungsarbeiten begonnen werden kann. Zu empfehlen ist 70-prozentiger Ethylalkohol (Ethanol) bei trockenen Flchen und 80-prozentiger Ethylalkohol bei feuchten Flchen.

Durch gezieltes Lften und Heizen kann die Luftfeuchtigkeit im Raum reduziert werden und das Schimmelpilzwachstum eingeschrnkt werden. Zuvor sollten bereits vorhandene Schimmelpilzsporen entfernt werden. Vorsicht: Schimmelpilze nicht mit bloen Hnden berhren, nicht einatmen, nicht in die Augen gelangen lassen, nach Beendigung der Arbeit duschen und Kleidung waschen.

Schimmel und seine Folgen

Ein ungebetener Gast, Quelle: 1815.ch / pd/stz Online seit 3.01.2013 7:08

Häufig bleibt er sehr lange unentdeckt und begegnet Bewohnern erst, wenn ein Schrank umgerückt oder renoviert werden soll: Schimmel. Doch woher genau kommt der Schadpilz und was kann man gegen die gesundheitliche Gefahr in den eigenen vier Wänden tun?

Schimmel im eigenen Haus finden wir zu Recht ekelig: Viele Schimmelpilze sind nämlich gesundheitsschädlich. Sie werden verantwortlich gemacht für das Auslösen unterschiedlichster Infektionen in Haut und Schleimhäuten. Weiterhin wurde herausgefunden, dass die Pilze allergische Reaktionen auslösen können.

Schimmel hat Auswirkungen auf die verschiedensten Organe unseres Körpers. Insbesondere sind die Lungen und damit die verbundenen Atemwege betroffen, was sich durch chronisches Husten oder Asthma bemerkbar machen kann. Doch auch schwerwiegende Störungen der Nierenfunktion, des Herzens oder dem Nervensystem können im schlimmsten Fall durch zu intensiven Kontakt mit Schimmel ausgelöst werden.

Wie kommt der Schimmel ins Haus?

Schimmel ist ein Pilz, der in Wohnung und Häusern durch Feuchtigkeit ausgelöst wird. Da er dort mit Tapeten, Holz oder Teppich einen entsprechenden Nährboden findet, kann er sich sehr schnell ausbreiten. Es gilt die Ursache der Feuchtigkeit zu klären: Zu äußeren Einwirkungen zählen beispielsweise Überflutungen in den Kellerräumen oder Kältebrücken durch eine schlechte Isolierung der Fenster. Eine schlechte oder durch Schlagregen zerstörte Dämmung ist ebenfalls Grund für eintretende Feuchtigkeit. Ebenso wie unbemerkte Rohrbrüche oder verstopfte Regenrinnen. Ein weiterer Auslöser für Feuchtigkeit ist die Kondensation von Luftfeuchtigkeit. Insbesondere durch das Atmen und die Transpiration beim Schlafen sind wir Menschen ein großer Produzent von Luftfeuchtigkeit; auch durch warmes Duschen und Kochen entstehen entsprechende Wärmebrücken. Aber auch kalte Innenwände sowie Kaltwasserleitungen sind ein Willkommensgruß für Feuchtigkeit.

Das richtige Vorgehen gegen den Pilz

Um dem Schimmel vorzubeugen, ist ein entsprechendes Verhalten in der Wohnung oder im Haus Voraussetzung.

Ausreichend heizen, sodass eine normale Raumtemperatur zwischen 19°C – 21°C herrscht – auch in Schlafzimmern, die gerne kühler gehalten werden. Dadurch werden kalte Innenwände vermieden.

Die warme und feuchte Luft freigeben: Jeden Morgen nach dem Aufstehen und jeden Abend vor dem Schlafen 10 Minuten mit geöffneten Fenstern stoßlüften. Auch nach dem Duschen oder nach dem Kochen die Fenster öffnen. Beschlagene Scheiben sind ein eindeutiger Indikator dafür, dass die Luft nach draußen will. Hierbei hilft sonst auch ein Luftfeuchtigkeitsmesser. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 30% und 50% liegen.

Möbel abrücken: Große und schwere Möbelstücke wie Schränke sollten in einem Abstand von 5cm – 7cm von der Wand abgerückt werden. So kann die Luft auch hinter diesen Gegenständen zirkulieren.

Ist der Schimmel erst einmal in der Wohnung, ist er sehr schwer zu beseitigen. Also sollten vor allem erst einmal die tatsächlichen Ursachen geklärt werden.

Kleinere Stellen können mit Ethanol (erhältlich im Baumarkt) beseitigt werden. Am besten Wattepads mit dem puren Alkohol tränken und (mit Handschuhen!) auf die befallende Stelle drücken und einwirken lassen. Alkohol kann den Schimmel im Keim töten und beseitigt nicht bloß die sichtbaren Sporen. Ein großflächiger Schimmelbefall sollte immer von einem Profi durchgeführt werden, da die gesundheitlichen Gefahren hier zu groß sind.

In einem Mietshaus/einer Mietwohnung sollte das über den Vermieter geregelt werden. Sollte dieser sich zu lange bitten lassen, sollte man sich unverbindlich informieren und sich im Internet schon mal nach neuen Wohnungen umsehen und kostenlos testen, ob ein Umzug nicht die beste Alternative wäre, um die eigene Gesundheit und die der Familie langfristig zu schützen.


Quelle: wissen-gesundheit.de

 

Aus http://www.cecu.de/1013+M5f99191731c.html vom 11.01.13

"Schimmelpilz in Haus oder Wohnung: was tun?

Ein Albtraum für jeden Eigenheimbesitzer oder Mieter ist der Schimmelpilz. Er schädigt nicht nur das Bauwerk, sondern er kann sich extrem gefährlich auf die Gesundheit auswirken. Doch es gibt Möglichkeiten, ihn von vornherein zu vermeiden.
Wer schwarze, grüne oder braune Flecken an der Wand entdeckt, sollte sich im Klaren sein, dass seine Wohnräume von Schimmel befallen sind. Oftmals stellt der Schimmelbefall für Eigenheimbesitzer und Mieter nicht nur ein Bauwerkproblem dar, sondern die Gesundheit ist auf das Äußerste gefährdet. Nicht selten können die Atemwegsorgane extrem gereizt werden. Auch die Augen und die Haut können stark in Mitleidenschaft gezogen werden.
 
Zudem ist die Infektanfälligkeit erhöht und über einen gewissen Zeitraum können sich ein chronischer Erschöpfungszustand sowie Konzentrationsstörungen einstellen. Doch es gibt Möglichkeiten, den gefährlichen Pilz von vornherein zu vermeiden. Die Zauberwörter lauten: richtig lüften und heizen. In neueren Wohnhäusern kann eine moderne Lüftungsanlage Abhilfe schaffen, da neugebaute Häuser wesentlich luftdichter sind als Bauten aus früheren Jahren und der Schimmelpilz deshalb beschleunigt Einzug halten kann.
 
Wer beachtet, dass sich die Luftfeuchtigkeit stets zwischen 40 bis 60 Prozent bewegt, ist auf dem richtigen Weg. Ein gekipptes Fenster sollte vermieden werden, stattdessen empfiehlt sich das Stoßlüften für den Zeitraum von 5 bis 10 Minuten. Während dieses Vorgangs sollte die Heizung ausgeschaltet werden. Zu beachten ist darüberhinaus, dass ein „nach innen Lüften“ kontraproduktiv ist. Wer darauf achtet, dass seine Wohnräume nicht zu viele Pflanzen aufweisen, kann ebenfalls viel zur Schimmelpilzvermeidung beitragen."

Mein Kommentar auf Facebook:

Grundsätzlich ist das ja richtig mit dem Lüften. Besser sollten wir sagen ENTFEUCHTEN. Aber die Frage ist WOHER kommt die viele Feuchtigkeit? In meiner nun schon 20 Jahre langen langen Praxis als Schimmelpilz Gutachter finde ich immer Baumängel, wie schlechte Dämm -Systeme oder Wasserschäden. Die Qualität der Bausubstanz ist schlecht und wird nicht kontinuierlich überprüft. Man überlässt es dem Mieter die Wohnung zu checken und wartet, bis etwas kaputt ist.